Sockel AM3

Anfang 2009 brachte der Chip-Hersteller AMD einen neuen CPU-Sockel auf den Markt, den Sockel AM3. Dieser unterscheidet sich von seinem Vorgänger, dem Sockel AM2+ zum einen durch einen zusätzlichen Kontaktpin (insgesamt 941) sowie durch den Übergang von der Unterstützung von DDR2-Arbeitsspeichern zu DDR3-Arbeitsspeichern, wofür fortan eine entsprechende Dual-Channel Anbindung bereitgestellt wird.

Die zugehörigen CPUs besitzen neben einen DDR3-Speichercontroller auch weiterhin einen DDR2-Speichercontroller, wodurch sie nach einem BIOS Update auch mit AM2 sowie AM2+ Mainboards kompatibel sind. Unterstützt werden die Prozessoren der Athlon II-, Phenom II- sowie Sempron-Serie.

Sockel AM3 hat die Bauart PGA-ZIF, wie sie für AMD Sockel üblich ist. Eine Weiterentwicklung gab es auch beim Busprotokoll, bei dem es sich um einen HyperTransport 3.1 handelte. Dieser erreicht Taktfrequenzen zwischen 200 MHz und 3,2 GHz.

Neben Sockel AM3 gibt es auch eine Modifikation, den Sockel AM3+, der für die Prozessoren der FX-Reihe entwickelt wurde. Es gilt zu beachten, dass diese Prozessoren nicht mit Sockel AM3 Mainboards kompatibel sind, da sie 942 Kontaktpins besitzen, Sockel AM3 jedoch für maximal 941 Kontakte ausgelegt ist.