LGA775

LGA775 (auch Sockel T oder Sockel 775) kam im Jahr 2004 auf den Markt und war der erste Sockel von Intel der nach der LGA Bauart hergestellt wurde. Der Name LGA775 leitet sich hierbei, ähnlich wie bei seinen beiden Vorgängern von der Anzahl der Kontakte ab. Allerdings wandte sich Intel fortan von den Kontaktpins ab und ging zu Kontaktflächen über. Der Grund: sie verursachen bei steigender Taktfrequenz keine elektromagnetischen Interferenzen, was zu Schäden bei umliegenden Komponenten führen würde.

Der Sockel ist kompatibel mit den Prozessoren Intel Pentium 4, Intel Pentium 4 EE, Intel Pentium D, Intel Pentium EE, Intel Celeron, Intel Core 2 Duo, Intel Core 2 Quad, Intel Core 2 EE sowie Intel Xeon.

Mit möglichen Taktfrequenzen von 100 MHz (FSB 400), 133 MHz (FSB533), 200 MHz (FSB 800), 266 MHz (FSB1066), 333 MHz (FSB1333) und 400 MHz (FSB1600) erreicht Sockel 775 damit wesentlich höhere Taktfrequenzen als seine Vorgänger. Er besitzt ein AGTL+ Busprotokoll. Die Taktfrequenz der zugehörigen Prozessoren liegen bei 1,4 GHz bis 3,8 GHz.

Mit der Einführung des Sockels stellte Intel zudem einige neue Technologien vor. Fortan wurden beispielsweise PCI-Express, die DDR2-RAM sowie die DDR3-RAM unterstützt.